Ist Österreich noch immer das Zentrum des "feel bad cinemas", wie der US-Filmkritiker Dennis Lim vor 20 Jahren schrieb? Oder hat sich das hiesige Kino aus der Tradition Michael Hanekes und Ulrich Seidls herausgewunden und macht nun mit weniger pessimistischen Filmen über die Alpenbewohner und -bewohnerinnen von sich reden? Was gibt es derzeit für Trends und Stimmen? Darüber unterhalten sich Valerie Dirk und Doris Priesching in der dritten Edition Film von Serienreif – dem STANDARD-Serien-Podcast mit dem Diagonale-Leitungsduo Claudia Slanar und Dominik Kamalzadeh.
Die beiden führen dabei durch das Programm der Diagonale, das mit einem hübschen Strauß an filmischen Angeboten zwischen Experimentalarbeiten, Dokus und Spielfilmen aufwartet. Vor dem Hintergrund der politischen Verwerfungen auf der diesjährigen Berlinale geht es auch um Festivalpolitik und die Sparzwänge, mit denen die hiesige Kulturszene konfrontiert ist.
Die Diagonale – Festival des österreichischen Films macht zwischen 18. und 23. März jedenfalls das Angebot, zu einer Entdeckungsreise in Austro-Filmgalaxien aufzubrechen, die viel diverser und internationaler sind als man meinen möchte.