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  • Der Pragmaticus Podcast

    Wie geht digitaler Krieg?

    27-1-2026 | 33 Min.
    Kriege werden nicht nur am Schlachtfeld, sondern in jedem einzelnen Haushalt ausgetragen, sagt Sicherheitsexperte Sönke Marahrens und gibt Einblick in hybride Kriegsführung.
    Ein Podcast von Pragmaticus.

    Das Thema:
    Jede Gesellschaft kämpft mit den Waffen, mit denen sie auch Geschäfte macht. Mit diesem Zitat bringt Sönke Marahrens, Experte für Cyberwar, das Thema dieses Podcast auf den Punkt. Es geht um den Krieg am Schlachtfeld, um Cyberwar, hybride Kriegsführung und Destabilisierungsaktionen aller Art, die die meisten gar nicht als kriegerisch wahrnehmen. Die modernen Schlachtfelder sind nicht nur in den Schützengräben, sondern überall dort, wo es Internet gibt. Sabotage von Mail-Servern, das Kappen von Unterseekabeln, Angriffe auf kritische Infrastruktur oder das Verbreiten von Falschmeldungen über Social Media: Noch nie war es für die Feinde einer freien Gesellschaft so leicht, in die Köpfe der Menschen vorzudringen. Krieg wird im 21. Jahrhundert stets auch auf einer psychologischen Ebene geführt. Wie sich also für die zunehmend kriegerische Welt rüsten? „Die Gefahren erkennen und ernst nehmen“, sagt Marahrens, der mit großer Bestimmtheit feststellt, dass die Zeit des Friedens nach 80 Jahren zu Ende ist – und so schnell auch nicht wiederkommt. Wenn die Menschen das begreifen und sich und ihre technischen Geräte für feindliche Angriffe rüsten, wäre viel gewonnen, sagt er. Denn in einer digitalisierten Welt kämpft nicht mehr nur das Militär, sondern die gesamte Gesellschaft. Die Finnen und Schweden machen vor, wie wehrhafte Demokratien aussehen könnte. 

    Unser Gast in dieser Folge: Sönke Marahrens ist Experte für Cyberwar, Wargaming und hybride Kriegsführung in der Deutschen Bundeswehr und forscht am Institut für Sicherheitspolitik an der Christian Albrechts-Universität in Kiel.

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  • Der Pragmaticus Podcast

    China und das geopolitische Roulette

    20-1-2026 | 47 Min.
    Als führende Technologie-Nation läuft China den USA gerade den Rang ab. Die USA steuern dagegen. Konflikte rund um den Erdball sind ein Spiegel des Machtpokers. Ein Podcast von Pragmaticus.

    Das Thema:
    Am 17. Februar beginnt in China das neue Jahr und ein neuer Fünfjahresplan. Chinas Staatskapitalismus setzt weiter auf Wachstum vor allem im Hightech-Bereich. Die Strategie der letzten Jahrzehnten trägt Früchte. Das Reich der Mitte ist zu einem globalen Player aufgestiegen. Die USA verstehen diese Machtposition und wehren sich. Der Einmarsch in Venezuela war eine reine Machtdemonstration der USA, sagt die Sinologin Susanne Weigelin-Schwiedrzik. Die USA zeigen, dass Südamerika zur US-Einflusssphäre zählt. Donald Trump verteidigt die unipolaren Weltordnung. Wie blickt China auf die derzeitigen Konflikte auf der Welt? Auf den neuen Aggressor USA, den Ukraine-Konflikt und die Rolle Europas bei der Neuordnung der Welt? Weigelin-Schwierzik analysiert die Machtkonstellationen und setzt die chinesische Sicht auf die Welt in Perspektive. Woher Chinas Power kommt? Aus der Bedeutungslosigkeit zurück zur bestimmenden Kraft werden ist nicht nur der Motor für die Kommunistische Partei, sondern treibt viele an. Noch, denn die Probleme, die es innenpolitisch im Land gibt, können einstweilen noch im Zaum gehalten werden.  

    Unser Gast in dieser Folge: 
    Susanne Weigelin-Schwiedrzik ist die ehemalige Leiterin des Instituts für Ostasienwissenschaften an der Universität Wein eine aufmerksame Beobachterin des Weltgeschehens. Sie unterrichtet an der Diplomatischen Akademie in Wien und hat ein Buch mit dem Titel „China und die Neuordnung der Welt“ (Brandstätter-Verlag) geschrieben.

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  • Der Pragmaticus Podcast

    Schubumkehr für globalisierte Wirtschaft

    13-1-2026 | 27 Min.
    Die seligen Zeiten einer unipolaren Weltordnung sind vorbei. Statt Globalisierung steht geopolitisches Risikomanagement am Programm, sagt Buchautor Thomas Ramge. Ein Podcast von Pragmaticus.

    Das Thema:
    Wirtschaft ist ein Spiegel der geopolitischen Entwicklungen. 30 Jahre war Globalisierung die Marschrichtung, US-Präsident Donald Trump hat diese Ära beendet. Statt Wandel durch Handel steht nun Protektionismus auf der politischen Agenda.

    „Die Stunde der Nashörner“ ist der Titel eines Buches von Ansger Baum und Thomas Ramge, das Wirtschaftstreibende zum Neudenken anregen will. Geopolitik ist einer der größten Risikofaktoren, die für das Überleben von Unternehmen entscheidend sein wird, sagen sie. Sie ist derzeit zwar wenig vorhersehbar, doch sollte immer Teil jedes Kalküls sein. ,„Denn, und auch das ist eine These des Buches, der Wirtschaftskrieg auf der Welt hat längst begonnen.“  Im digitalen Zeitalter geht es um technologische Vorherrschaft, und weil China den USA in dieser Beziehung gerade den Rang abläuft, brechen überall auf der Welt Konflikte aus.

    Das gegenseitige Demonstrieren von Stärke gehört zu diesem Powerplay dazu, der Einmarsch der USA in Venezuela ist das jüngste Beispiel dafür, sagt Thomas Ramge und gibt einen interessanten Einblick in Geo-Craft, jener Disziplin, um die es in den kommenden Jahren gehen wird.
     
    Unser Gast in dieser Folge: 
    Thomas Ramge ist Buchautor, Keynote-Speaker und Associated Researcher am Einstein Center Digital Future. Er beschäftigt sich mit technologischen Veränderungen unserer Zeit und hat mehr als 20 mitunter preisgekrönte Sachbücher geschrieben. Anlass für diesen Podcast ist Die Stunde der Nashörner, erschienen im Murmann Verlag.

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  • Der Pragmaticus Podcast

    Neujahrsvorsatz: Weniger Social Media

    06-1-2026 | 27 Min.
    Die Dosis macht das Gift. Das gilt auch, wenn es um die Nutzung des Smartphones geht. Sind wir alle viel zu viel am Handy? Ein Podcast von Pragmaticus.

    Das Thema:
    Smartphones haben die Menschheit erobert. Wer in der U-Bahn unterwegs ist, sieht kaum mehr Leute, ohne Mobiltelefone. Ist das das Symptom eines neuen Zeitalters oder eine besorgniserregende Entwicklung? Und gibt es medizinisch betrachtet so etwas wie Handy-Sucht? 

    Die Psychiaterin und Suchtexpertin Gabriele Fischer von der Medizinischen Universität will sich keineswegs auf simplizistische Pauschalaussagen einlassen. In diesem Podcast erklärt sie, wie das menschliche Gehirn Informationen verarbeitet, dass das Alter von Usern und Userinnen entscheidend ist und warum ständig schnelle Informationen vor allem dann wenig begrüßenswert sind, wenn sie Gewalt zeigen. Dabei hält sie es mit Paracelsus, dessen Ausspruch „Die Dosis macht das Gift“, auch im 21. Jahrhundert bei digitalen Medien immer noch gälte.
     
    Unser Gast in dieser Folge: 
    Gabriele Fischer ist Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie und leitet die Suchtforschung und -therapie an der Medizinischen Universität Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte sind substanzgebundene Suchterkrankungen, Verhaltenssüchte und psychiatrische Doppeldiagnosen. Sie ist Mitglied des Obersten Sanitätsrats.

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  • Der Pragmaticus Podcast

    machtHunger: Geschichten hinter Gerichten

    30-12-2025 | 1 u. 3 Min.
    Diese Folge machtHunger widmet sich den Namen von Gerichten. Filet Wellington, Sandwich, Kaiserschmarrn: Peter Peter erzählt in einer neuen Folge von machtHunger, welche „Meals of fame“ er kennt. Ein Podcast von Der Pragmaticus.

    Das Thema:
    Woher kommen die Namen von Speisen? Haben sich da Köche verewigt? Wollten Hoflieferanten ihren hochwohlgeborenen Auftraggebern schmeicheln oder gab es einfach Regionen, in denen das Essen so gut und so außergewöhnlich war, dass es sich in die Küchen dieser Welt schaffte?

    Mayonnaise, Pfirsich Melba oder Russischer Salat: Der Gastrosoph Peter Peter gibt in der neuesten Ausgabe von „machtHunger“ hunderte kleine Geschichten zum Besten. Es ist historischer Tritschtratsch aus der Welt der Gastronomie, führt aus, welche Speisen im Grunde genommen als „Flag food“, also als Fahnenverehrung, entstanden sind – und wie sich in Gebildgebäck Geschichten in Kuchen verewigt haben. Und es geht natürlich auch um den verfressenen Politiker Otto von Bismarck und seinen Einfluss auf die deutsche Essenskultur. Es sind köstliche, kulinarische Zeitreisen.

    Über machtHunger
    In unserer Podcastreihe machtHunger geht es um die Kulturgeschichte des Essens und alle wirtschaftlichen Verstrickungen und politischen Machtspiele, die mit dem Essen und mit kulinarischen Traditionen verbunden sind. machtHunger ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).

    Staffel I
    machtHunger I: Nationalgerichte
    machtHunger II: Frankreich
    machtHunger III: Italien
    machtHunger IV: Das Schnitzel
    machtHunger V: Globale Küche
    machtHunger VI: Zucker!
    machtHunger VII: Slawische Küche
    machtHunger VIII: Jenseits des Fleisches

    Staffel II
    machtHunger I: Die Geschichte der Muskatnuss
    machtHunger II: Der lange Weg zum Besteck
    machtHunger III: Weltenlenkerin Kartoffel
    machtHunger IV: Alkohol – Geschichte einer rosaroten Brille
    machtHunger V: Salz, Ursprung von fast Allem
    machtHunger VI: Ekel: Das Grauen bei Tisch
    machthunger VII: Wie der Tee drei Mal nach Europa kam
    machthunger VIII: Es trieft! Eine Geschichte vom Fett

    Staffel III 
    machthunger I: Bittersüß: Die Geschichte der Zitrusfrüchte
    machthunger II: Warum dieses Weihnachtsessen?
    machthunger III: Klasse Wein 
    machthunger IV: Gurken für die Ewigkeit
    machthunger V: Gemästete Mäuse: Das Essen der Antike
    machthunger VI: Die Freiheit der Donauküchen   

    Staffel IV
    machtHunger I: Reis, das harte Brot
    machtHunger II: Alles Käse, was Alpenküche kann
    machtHunger III: O'zapft is: Der Kult ums Bier
    machtHunger IV: Wer lesen kann, kann kochen

    Über Peter Peter
    Der Kulturwissenschaftler Peter Peter ist in der bayerischen Hauptstadt München aufgewachsen, hat in Klassischer Philologie promoviert und ist Autor zahlreicher Bücher über das Reisen und die Kochkulturen dieser Welt (unter anderem verfasste er auch eine Kulturgeschichte des Schnitzels bzw. der österreichischen Küche). Er lehrte an der von Slow Food gegründeten Università delle scienze gastronomiche in Pollenzo und Colorno. Seit 2009 lehrt er für den Masterstudiengang des Zentrums für Gastrosophie der Universität Salzburg das Modul „Weltküchen und Kochsysteme“ und ist Mitglied der Deutschen Akademie für Kulinaristik. Sein jüngstes Buch ist den Zitrusfrüchten und Italien gewidmet. Es heißt Blutorangen und ist im Verlag Klaus Wagenbach erschienen. Für den Pragmaticus hat er einen lesenswerten Einstieg in die Gastrodiplomacy verfasst.

     
    machtHunger ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).

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