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Die Großen Fragen in 10 Minuten

Mitteldeutscher Rundfunk
Die Großen Fragen in 10 Minuten
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  • Die Großen Fragen in 10 Minuten

    Werden unsere Äcker sterben?

    09-09-2026 | 10 Min.
    In manchen Regionen Spaniens – dort, wo schon die Römer ihr Getreide angebaut haben – ist der Ackerboden heute einfach weg. Nicht erschöpft, nicht unfruchtbar, einfach weg. Für die meisten von uns unvorstellbar, für ganze Landstriche und ihre Bevölkerung eine Katastrophe. Wir alle sind von der Landwirtschaft abhängig, da ist der Gedanke, dass Äcker verschwinden können, beunruhigend. Und dann gibt es diese These, dass wir nur noch 60 Ernten haben und der Boden dann aufgebraucht ist. Aber was heißt eigentlich aufgebraucht? Wie funktioniert der Boden? In dieser Episode geht es um das Thema Bodenerosion, darum, wie Boden aufgebaut ist, was ihn zusammenhält und was alles passieren muss, damit er verschwindet. Es geht um den Superkleber Humus, der die gesamte obere Bodenschicht zusammenhält, und es geht um die Folgen, wenn der Humusaufbau in der Landwirtschaft nicht mitgedacht wird, wenn Nährstoffe nur noch über Dünger zugefügt werden und gleichzeitig schützende Hecken und Wäldchen durch die Flurbereinigung verschwinden.

    Protagonisten:

    Prof. Ingrid Kögel-Knabner, Bodenwissenschaftlerin (emeritiert) – Lehrstuhl für Bodenkunde an der TU München

    Unser Podcast-Tipp aus der ARD Sounds App:
    "63 Hektar" – der Landwirtschaftspodcast von NDR Niedersachsen

    Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?:

    MDR WISSEN: "Bessere Böden: Neues digitales Werkzeug hilft Landwirten auf dem Feld"

    ARD Mediathek: "Die Bodenretter – Ackern mit Zukunft"

    Campus Talks: "Nanokosmos Boden – Wozu brauchen wir den Dreck?"

    Leschs Kosmos: "Die Erde, die unsere Welt rettet – Landwirtschaft neu denken"

    Redaktion und Host: Maike zum Hoff / Abnehmender Redakteur: Karsten Möbius / Produktion: Thomas Jähn

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  • Die Großen Fragen in 10 Minuten

    Vermüllen wir uns den Weg ins All?

    02-09-2026 | 10 Min.
    Man merkt sofort, wo wir Menschen waren. Und zwar am Müll. Denn sogar auf dem Mond liegen mehrere Müllbeutel mit menschlichen Fäkalien. Warum soll das in der Erdumlaufbahn anders sein? Da fliegen zwar keine Müllbeutel rum, aber ausgediente Satelliten und Raketenstufen, und wenn die zusammenstoßen, entstehen Hunderttausende neue Metallteile – Weltraumschrott. Viele Millionen kleine Teilchen schwirren mittlerweile mit 40.000 km/h um die Erde. Die machen keine Löcher mehr irgendwo rein, die lassen alles explodieren, was ihnen in den Weg kommt. Der Schneeballeffekt sorgt dafür, dass es immer mehr werden. Wahrscheinlich werden dadurch wertvolle Umlaufbahnen irgendwann nicht mehr nutzbar sein. Jetzt schon müssen wir bei Raketenstarts darauf achten, dass nichts im Weg rumfliegt. 2030 will die ESA erste Tests machen, um Satelliten einzufangen, abzusenken und verglühen zu lassen. Und in Zukunft will man sogar Satelliten im Orbit betanken und reparieren.

    Protagonisten:

    Dr. Holger Krag, Head of ESA's Space Debris

    Zum Weltraumschrott-Forschungsprojekt der Uni Stuttgart:

    SWR Aktuell: "Weltraumschrott: Was beim Absturz von Satelliten passiert"

    Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?:

    Die Deutsche Raumfahrtagentur zum Thema Weltraummüll

    ESA: "Weltraumschrott: Internationale Experten einig über dringenden Handlungsbedarf"

    ZDF: "Gefährlicher Weltraumschrott"

    Redaktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmender Redakteur: Matthias Vorndran / Produktion: Thomas Jähn

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  • Die Großen Fragen in 10 Minuten

    Warum verlieren Astronauten nie die Nerven?

    26-08-2026 | 10 Min.
    Astronauten sind offensichtlich die coolsten von uns allen, oder? "Houston, wir haben ein Problem – aber keine Sorge, wir bleiben dabei lässig und behalten bestimmt die Nerven!" Wie kann das sein? Wird man so geboren oder kann man das lernen? In dieser Folge geht es um den Umgang mit Gefühlen in Extremsituationen. Was machen Astronauten anders als wir Normalos? Denn Fakt ist: Auch Astronauten sind Menschen mit ganz menschlichen Gefühlen. Angst, Wut, Panik, Heimweh, Trauer – all das müssen sie aushalten, während sie auf engstem Raum durch die schwarze Leere treiben. Am Ende geht es wohl auch darum, Gefühle auszuhalten, sie zuzulassen, anstatt sie abschalten zu wollen. Aber das will trainiert sein.

    Protagonisten:

    Alexander Gerst, Geophysiker, Vulkanologe und Astronaut

    Matthias Maurer, Materialwissenschaftler und Astronaut

    Unsere Podcast-Tipps aus der ARD Sounds App:

    Philipps Playlist, Folge "Reise zum Mond"

    Hier noch ein Weltall-Tipp für eure Kinder:
    Im Podcast "Betthupferl", den Gute-Nacht-Geschichten des Bayerischen Rundfunks, gibt es die Serie "Kein Gras auf dem Mars". In diesen Geschichten werden die beiden Roboter Spirit und Oppo von den Menschen auf den Mars geschickt, um den fremden Planeten zu erforschen.

    Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?:

    Onlineartikel von MDR Wissen: "Weltall-Wissen: Neues aus Astronomie und Raumfahrt"

    Der Test für Astronauten und Astronautinnen

    Redaktion und Host: Maike zum Hoff / Abnehmender Redakteur: Matthias Vorndran / Produktion: Thomas Jähn

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  • Die Großen Fragen in 10 Minuten

    Wie werde ich reich?

    19-08-2026 | 10 Min.
    In Deutschland redet man normalerweise nicht oder nur hinter vorgehaltener Hand über Geld, Vermögen oder Reichtum. Der Protagonist Axel Vespermann, ehemaliger Investment- und Immobilienfonds-Manager, sagt: Wir sollten und müssen es aber! Denn der Staat wird sich künftig nicht mehr so, wie wir es kennen, um uns kümmern können. Also sollten wir uns selbst mehr kümmern. Statt unser Geld also auf der Bank liegen zu lassen, sollten wir es lieber investieren. Das ist die einzige Chance, auch aus kleineren Beträgen über längere Zeit Vermögen aufzubauen. Trotzdem bevorzugen 72 Prozent der Deutschen das klassische Sparen, nur 28 Prozent investieren in Aktien, Fonds und Anleihen. Axel Vespermann sagt, es gibt Risiken, die sich in Grenzen halten. Ohne diese Risiken wird man aber nie mehr aus seinem Geld machen als einen Inflationsausgleich. Die Erkenntnis aus dieser Podcast-Folge ist nicht neu, legt aber den Finger noch mal in die sehr aktuelle Wunde: Es geht gar nicht so sehr darum, wie viel man verdient, sondern um die Entscheidung, ob man sein Geld spart und auf dem Bankkonto liegen lässt oder es investiert.

    Protagonisten:

    Axel Vespermann, ehem. leitender Investment- und Immobilienfonds-Manager

    Unser Podcast-Tipp aus der ARD Sounds App:

    "REICH – Das Geschäft mit dem Zweifel"

    Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?:

    Institut der deutschen Wirtschaft (IW): Ab diesem Einkommen gilt man als reich

    Forscher über Reichtum: "Heute ist es einfacher, reich zu werden"

    Geld: So verbessern Sie Ihre Chance auf Vermögen

    Redaktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmende Redakteurin: Peggy Grunwald / Produktion: Thomas Jähn

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  • Die Großen Fragen in 10 Minuten

    Wo ist unser Wasser hin?

    12-08-2026 | 10 Min.
    Ein Hörer schrieb uns: Kann man Wasser VERBRAUCHEN? Laut Schulwissen geht das nicht. Stichwort Wasserkreislauf. Und weil es gerade wieder mal so richtig heiß und trocken ist, wollten wir das Thema machen. Also los zum Hydrologen Prof. Ralf Merz vom Umweltforschungszentrum in Halle. Und Merz war eine Goldgrube. Das fing schon damit an, dass er erklärt hat, dass man selbstverständlich Wasser verbrauchen kann. Nämlich wenn es in der Elektrolyse industriell in Wasserstoff und Sauerstoff getrennt wird oder auch in Pflanzen bei der Photosynthese. Aber ganz grundsätzlich: Wenn man das Wasser auf der Erde vor einer Milliarde Jahren gewogen hätte und das Wasser heute, dann würde die Waage das Gleiche anzeigen. Aber wo ist das Wasser hin, wenn wir es im Sommer brauchen? Merz erzählt: Unsere Vorfahren und wir haben bis jetzt alles dafür getan, dass es schnell ab-, schnell wegfließt. Es hat ja schließlich immer genug geregnet. Jetzt verdunstet mehr Wasser, weil's auf der Welt wärmer wird. Die Antwort auf die Frage, wo es ist, ist: Es ist unterwegs. Ins Ahrtal, nach Spanien oder Bangladesch. Und auf die Frage: Und nun? Sagt Merz: Klimaschutz, Rückbau und weniger Netflix gucken. Na, neugierig geworden?

    Protagonisten:

    Prof. Dr. Ralf Merz, Hydrologe am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung

    Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?:

    Umweltbundesamt: "Trockenheit in Deutschland – Fragen und Antworten"

    Goethe-Universität Frankfurt: "Der Klimawandel und das Grundwasser"

    Studie von NABU und BCG: "Wege zur Wassersicherheit"

    Redaktion, Produktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmender Redakteur: Matthias Vorndran

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Over Die Großen Fragen in 10 Minuten
Was, wenn die größten Fragen der Menschheit in nur 10 Minuten zu außergewöhnlichen Antworten führen? Persönlich, überraschend, tiefgründig. Ein Podcast, der zum Weiterdenken einlädt.
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