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"Jetzt mal pädagogisch"

Boch Media Production
"Jetzt mal pädagogisch"
Nieuwste aflevering

46 afleveringen

  • "Jetzt mal pädagogisch"

    #46 Doktorspiele?

    18-09-2026 | 54 Min.
    Kindliche Neugier verstehen. Grenzen achten. Kinder schützen.
    Was gehört zur kindlichen Körperneugier – und wann müssen wir genauer hinschauen? Wie reagieren wir, wenn ein Kind ein anderes bedrängt? Und wie gelingt es, klar einzugreifen, ohne Kinder zu beschämen?
    In dieser Folge nimmt dich Santina mit in die pädagogische Praxis. Anhand einer Situation aus dem Kita-Alltag geht es um kindliche Sexualität, sexualisiertes Verhalten und die Frage, wie wir Kindern vom Kindergarten- bis ins Grundschulalter Schutz und Orientierung geben können. 
    Kindliche Sexualität verstehen: Warum Körpererkundung nicht mit erwachsener Sexualität gleichgesetzt werden darf.
    Grenzen erkennen: Welche Rolle Freiwilligkeit, Entwicklungsstand und Machtunterschiede spielen – und wie ein Ampelsystem bei der Einordnung helfen kann.
    Hintergründe betrachten: Warum sexualisiertes Verhalten unterschiedliche Ursachen haben kann und allein kein Beweis für erlebten Missbrauch ist.
    Sicher handeln: Grenzverletzungen stoppen, das betroffene Kind stärken und auch dem Kind, das Grenzen überschritten hat, klare Orientierung geben – ohne Beschämung und bei Bedarf mit fachlicher Unterstützung. 
    Dabei sprechen wir auch über verständliche Körperregeln, offene Fragen statt vorschneller Deutungen und die Bedeutung verlässlicher Erwachsener, denen Kinder sich anvertrauen können.
    💛 Schutz und Entwicklung gehören zusammen.
    Kinder brauchen Erwachsene, die weder wegschauen noch vorschnell urteilen. Die Grenzen ernst nehmen, Sicherheit schaffen und vermitteln: Dein Körper gehört dir. Dein Nein zählt. Du darfst dir immer Hilfe holen. 
    📖 Buchtipp aus der Folge:
    „Mein Körper ist mein Königreich“ – von Mira aus dem fliegenden Haus. 
    Inhaltshinweis: Diese Folge thematisiert auch sexuelle Grenzverletzungen und sexualisierte Gewalt an Kindern.
    Du hast Fragen, Gedanken oder einen Themenwunsch für eine kommende Folge? Schreib uns gerne – bitte ohne identifizierende Angaben zu betroffenen Kindern.
    Podcast: podcast@jetztmalpaedagogisch.de
    Santina direkt: santina@boch.de
    Instagram: „jetzt mal pädagogisch“ und @santina.boch
    Mehr über Santina: www.boch.de
    Mehr über unsere pädagogische Arbeit, unsere Einrichtungen und berufliche Möglichkeiten findest du unter www.consocio.de und www.spz-sf.de. 
    Abonniere „jetzt mal pädagogisch“, hinterlasse eine Bewertung und teile die Folge mit Menschen, für die sie hilfreich sein könnte. So bringen wir gemeinsam eine systemische und bedürfnisorientierte Perspektive in mehr Familien und pädagogische Teams.
    Schön, dass du da bist.
    Deine Santina
    Darum geht’s in dieser Folge:💬 Bleib mit uns in Verbindung🌱 Pädagogik mit Haltung – bei Consocio
  • "Jetzt mal pädagogisch"

    #45 Wenn der Wecker wieder klingelt

    11-09-2026 | 53 Min.
    #45 Wenn der Wecker wieder klingelt
    Gestern noch Ferienfreiheit, heute wieder Wecker, Brotdose und Zeitdruck. Und dein Kind? Möchte weiterschlafen, findet alles anstrengend oder hat schon vor dem ersten Schultag keine Lust auf Schule.
    Der Übergang zurück in den Kita- und Schulalltag verlangt Kindern und Erwachsenen einiges ab. In dieser Folge spricht Santina darüber, wie ihr wieder in euren Rhythmus findet – mit Verständnis, Orientierung und weniger Druck.
    Vier Impulse für einen leichteren Start:
    Den Körper mitnehmen: Schlafenszeiten schrittweise anpassen und mit verlässlichen Morgen- und Abendritualen den Wechsel erleichtern.
    Orientierung schenken: Vertraute Wege, klare Ansprechpersonen und kleine Wenn-dann-Pläne geben Sicherheit in ungewohnten Situationen.
    Alltag mit Freiraum gestalten: Feste Anker, flexible Aufgaben und echte freie Zeit verbinden – statt den ganzen Tag durchzutakten.
    Schulmüdigkeit verstehen: Hinter „Keine Lust!“ genauer hinschauen und Motivation durch Wahlmöglichkeiten, machbare Schritte und Beziehung unterstützen.
    Dabei geht es auch um Ankommenszeit nach der Schule, einen leichteren Einstieg in die Hausaufgaben und die Frage, warum Drohungen oder Belohnungen die eigentliche Schwierigkeit oft nicht lösen.
    💛 Erst Verbindung, dann Struktur. Ihr müsst nicht den gesamten Alltag umkrempeln. Manchmal machen schon ein oder zwei kleine Veränderungen einen spürbaren Unterschied. 
    Was hilft euch, nach den Ferien wieder im Alltag anzukommen? Schreib uns von deinen Erfahrungen oder schick uns deine Frage für eine kommende Folge.
    Podcast: podcast@jetztmalpaedagogisch.de
    Santina direkt: santina@boch.de
    Instagram: „jetzt mal pädagogisch“ und @santina.boch
    Abonniere unseren Podcast, hinterlasse eine Bewertung und teile diese Folge mit Menschen, denen sie gerade guttun könnte. So hilfst du uns, systemische und bedürfnisorientierte Pädagogik in noch mehr Familien und pädagogische Teams zu bringen.
    Schön, dass du dabei bist!
    Deine Santina
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  • "Jetzt mal pädagogisch"

    #44 Wenn Loyalität schmerzt

    04-09-2026 | 36 Min.
    Kinder zwischen Liebe, Schuld und Zugehörigkeit
    Kinder können Menschen lieben und vermissen, obwohl sie durch diese verletzt, vernachlässigt oder enttäuscht wurden. Sie können sich in einem neuen Zuhause sicher und wohlfühlen – und gleichzeitig große Sehnsucht nach ihren Eltern haben.
    Geraten Kinder zwischen wichtige Bezugspersonen, entsteht schnell ein schmerzhafter Loyalitätskonflikt: Darf ich Papa vermissen, ohne Mama zu verletzen? Darf ich meine Pflegeeltern liebhaben, ohne meine leiblichen Eltern zu verraten? Und darf es mir an einem neuen Ort überhaupt gut gehen?
    In dieser Folge zeigt Santina, wie sich solche inneren Konflikte im Verhalten von Kindern äußern können und wie Erwachsene einen sicheren, entlastenden Raum schaffen. 
    was ein Loyalitätskonflikt ist und warum er Kinder so stark belastet
    in welchen Situationen er entstehen kann – etwa bei Trennung, Patchwork, Fremdunterbringung oder familiären Konflikten
    warum Rückzug, Wut, starke Anpassung, Schlafprobleme oder körperliche Beschwerden mögliche Signale sein können
    weshalb Kinder die Verantwortung für Konflikte häufig bei sich selbst suchen
    wie eine allparteiliche, wertschätzende Haltung entlastet
    warum das Verhalten eines Elternteils klar benannt werden darf, ohne die Person als Ganzes abzuwerten
    wie Erwachsene Gefühle validieren, Verantwortung sortieren und Schuld sowie Scham reduzieren können
    welche Bedeutung verlässliche Strukturen, Co-Regulation und altersgerechte Antworten haben
    wie Genogramme, Lebenslinien, Erinnerungen und persönliche „Schatzkästchen“ den Blick auf die Ressourcen des Kindes stärken
    Ein Kind darf mehrere Menschen lieben, vermissen und sich gleichzeitig an einem neuen Ort sicher fühlen. Diese Gefühle schließen sich nicht gegenseitig aus.
    Welche Gedanken nimmst du aus dieser Folge mit? Hast du eine pädagogische Frage, ein Thema für eine kommende Folge oder eine persönliche Erfahrung, die du – gerne anonym – mit uns teilen möchtest?

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    🌐 Mehr über Santina: www.boch.de

    Du möchtest Kinder und Jugendliche professionell, systemisch und beziehungsorientiert begleiten? Informationen zu unserer pädagogischen Arbeit und zu beruflichen Möglichkeiten findest du unter:
    🌐 www.consocio.de
    🌐 www.spz-sf.de
    Wenn dir diese Folge gefallen hat, abonniere „Jetzt mal pädagogisch“, teile sie mit Menschen, für die dieses Thema wichtig sein könnte, und hinterlasse eine Bewertung.
    Schön, dass du da bist. Schön, dass es dich gibt.
    Mach’s dir schön und bis zur nächsten Folge.
    Deine Santina
  • "Jetzt mal pädagogisch"

    #43 Hallo Geschwisterchen

    28-08-2026 | 44 Min.
    Geschwisterbeziehungen: Wenn plötzlich alles anders wird
    Wenn ein Baby in die Familie kommt, verändert sich nicht nur der Alltag – auch für das ältere Kind beginnt eine völlig neue Lebensphase. Freude, Stolz und Neugier treffen dabei nicht selten auf Eifersucht, Wut, Unsicherheit oder Traurigkeit.
    In dieser Folge von „Jetzt mal pädagogisch“ schaut Santina darauf, was hinter diesen Gefühlen steckt und wie Eltern ihre Kinder bindungs- und bedürfnisorientiert durch diese Veränderung begleiten können.
    warum die Geburt eines Geschwisterkindes für Kinder eine große emotionale Umstellung bedeutet
    weshalb Eifersucht und Geschwisterrivalität völlig normale Reaktionen sein können
    welche Bedürfnisse hinter schwierigem Verhalten stecken
    warum Vergleiche und Schuldzuweisungen Konkurrenz verstärken können
    wie Geschwister Schritt für Schritt zu einem starken Team werden können
    1. Exklusivzeit schaffen – kleine, verlässliche Momente ungeteilter Aufmerksamkeit können viel bewirken.
    2. Gefühle benennen statt Verhalten nur zu korrigieren – erst verstehen, was hinter Wut, Ablehnung oder Eifersucht steckt.
    3. Das ältere Kind in seine neue Rolle begleiten – groß sein dürfen, ohne plötzlich immer groß sein zu müssen.
    4. Das Wir-Gefühl stärken – weniger Konkurrenz, mehr Gemeinsamkeit und Zugehörigkeit.
    5. Positive Begegnungen ermöglichen – kleine gemeinsame Erfahrungen schaffen, aus denen Geschwisterbindung wachsen kann.
    Und vor allem: Es geht nicht um perfekte Elternschaft oder darum, jeden Geschwisterkonflikt zu verhindern. Kinder brauchen eine ausreichend gute, verlässliche Beziehung, in der Gefühle Platz haben und Verbindung immer wieder neu entstehen darf.
    Du hast Fragen, Gedanken oder einen Themenwunsch für eine der nächsten Folgen?

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    Wenn dir die Folge gefällt, folge „Jetzt mal pädagogisch“, teile sie mit anderen Eltern oder Pädagog und hinterlasse uns gerne eine Bewertung. Damit hilfst du, unsere systemische und bedürfnisorientierte Perspektive auf Kinder weiterzutragen.
    Schön, dass du da bist. 💛
    In dieser Folge erfährst du:5 konkrete Strategien für euren Familienalltag:💛 Kontakt & Austausch
  • "Jetzt mal pädagogisch"

    #42 Emotions

    21-08-2026 | 29 Min.
    Folge 42: Emotionsregulation – Kinder durch starke Gefühle begleiten
    Wut, Frust, Angst, Traurigkeit oder völlige Überforderung: Kinder erleben Gefühle oft mit einer Intensität, die für uns Erwachsene ganz schön herausfordernd sein kann.
    Doch Emotionsregulation ist nichts, was Kinder einfach können müssen. Sie entwickelt sich Schritt für Schritt – und vor allem in Beziehung.
    In dieser Folge von „Jetzt mal pädagogisch“ schauen wir darauf, wie Kinder lernen, mit starken Gefühlen umzugehen und welche wichtige Rolle wir Erwachsenen dabei spielen.
    Du erfährst unter anderem:
    warum Kinder ihre Gefühle nicht einfach „abschalten“ können,
    weshalb Co-Regulation der Weg zur Selbstregulation ist,
    warum hinter herausforderndem Verhalten häufig ein überforderndes Gefühl steckt,
    wie wir Kindern Halt geben können, ohne jedes Verhalten zu erlauben,
    und warum unsere eigene Regulation als Erwachsene dabei so entscheidend ist.
    Eine Folge über Gefühle, Beziehung und die Frage, wie wir Kindern helfen können, sich selbst immer besser zu verstehen – mit liebevoller Führung statt Druck und Bewertung.
    💚 Kontakt & Austausch
    📧 santina@boch.de
    🌐 www.boch.de
    📱 Instagram: @Santina.boch
    Du möchtest unsere Arbeit unterstützen?
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    💚 Kinder- und Jugendhilfe bei consocio
    Mehr über unsere pädagogische Arbeit, unsere Einrichtungen und berufliche Möglichkeiten findest du unter:
    🌐 www.consocio.de/unternehmen/podcast/
    🌐 www.spz-sf.de
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Over "Jetzt mal pädagogisch"
Herzlich willkommen zu 'Jetzt mal pädagogisch' – Eurem Podcast für systemische, pädagogische und bedürfnisorientierte Ansätze im Umgang mit jungen Menschen. Mein Name ist Santina, ich bin Sozialpädagogin und systemische Therapeutin, und gemeinsam werden wir die vielfältigen Facetten der Pädagogik erkunden. Anhand konkreter Beispiele schauen wir systemisch ressourcenorientiert auf Herausforderungen mit Kindern und Jugendlichen in Familienkontexten.
Podcast website

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