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- „Vorsprung durch Technik“ – lange war das deutsche Industrieversprechen weltweit erfolgreich. Doch inzwischen geben andere den Ton an. China investiert massiv in Zukunftstechnologien, die USA fördern strategische Branchen und Europa droht den Anschluss zu verlieren.
Mit Janka Oertel sprechen wir darüber, wie sich Deutschlands und Europas industrielle Zukunft in einer Welt wachsender geopolitischer Konkurrenz gestalten lässt. Welche wirtschaftlichen Abhängigkeiten werden zum Risiko? Was können wir von anderen Ländern lernen? - „Was habt ihr heute gegessen?“ ist nicht nur eine persönliche, sondern auch eine gesellschaftliche Frage. Denn was auf unseren Tellern landet, hängt stark davon ab, was uns überhaupt angeboten wird. Preise, Werbung, Verfügbarkeit und die Lebensmittelindustrie prägen unsere Auswahl – und damit auch unsere Gesundheit, das Klima und die Landwirtschaft.
Gemeinsam mit Chris Methmann sprechen wir darüber, welche Machtverhältnisse unser Ernährungssystem prägen und wie frei unsere Entscheidungen als Verbraucherinnen und Verbraucher tatsächlich sind. Wer bestimmt, was in unseren Supermarktregalen steht? Und wie können wir ein Ernährungssystem gestalten, das uns eine Auswahl bietet, bei der die Gesundheit von Mensch und Planet geschützt wird? - Warum wird eigentlich alles immer teurer? Oft lautet die Antwort schlicht: Inflation. Doch diese auffällig unpolitische Antwort unterschlägt, welche Akteure Preissteigerungen beeinflussen können und dies besonders in Krisenzeiten auch aktiv tun.
Gemeinsam mit Isabella Weber sprechen wir darüber, wie Preise tatsächlich entstehen und warum globale Schocks so direkte Auswirkungen auf unser Leben haben. Welche Möglichkeiten hat Politik, statt immer nur die Folgen steigender Preise abzufedern? Und warum lohnt es sich, Inflation nicht als ökonomisches Naturgesetz, sondern als politische Gestaltungsfrage zu betrachten? - Kaum ein Begriff polarisiert derzeit so stark wie „Der Westen“. Für die einen ist er eine Wertegemeinschaft, die sich für Offenheit, Rechtsstaatlichkeit und Freiheit einsetzt. Für die anderen ist "Der Westen" eine geografische Region, die sich durch zu viel Offenheit selbst abschafft und für wieder andere steht „Der Westen“ vor allem für Ausbeutung und Kolonialismus. Selten wird dabei gefragt, wo der Begriff eigentlich herkommt.
Gemeinsam mit Sebastian Conrad sprechen wir darüber, wie die Idee des Westens entstanden ist, warum sie bis heute so wirkmächtig ist und wie zivilisatorische Selbstbilder die Gegenwart prägen.
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Over NEU DENKEN
NEU DENKEN ist ein Video- und Audiopodcast, der unseren gesellschaftlichen Diskurs neu aufrollt – respektvoll und lösungsorientiert. Statt der nächsten Aufregung hinterherzulaufen, stellen wir eine andere Frage: Wie geht es besser?
Moderatorin Maja Göpel spricht mit führenden Stimmen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft über große Themen unserer Zeit – von Wachstum und Demokratie über Innovation und Sicherheit bis zu Vermögen und Marktwirtschaft. Gemeinsam suchen wir nach Ideen, die verbinden statt spalten, und zeigen, wie Veränderung konkret und konstruktiv gelingen kann. Im Zentrum steht dabei eine Haltung: Wer Demokratie stärken will, muss die Sorgen der Menschen ernst nehmen – und neue Perspektiven anbieten statt zu polarisieren.
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