In einer Welt, die zunehmend von Krisen und Konflikten geprägt ist, stellt sich die Frage, wer die Verantwortung für das öffentliche Diskussionsklima und den gesellschaftlichen Zusammenhalt trägt, dringlicher denn je. Klimawandel, Krieg in Europa, politische Polarisierung und soziale Ungerechtigkeiten sind nur einige der Herausforderungen, denen unsere Gesellschaft gegenübersteht. Wer ist in dieser Situation gefordert? Liegt die Verantwortung bei der Politik, die Rahmenbedingungen setzen und durch Gesetze und Initiativen den Diskurs steuern soll? Oder ist es die Aufgabe der Wirtschaft, durch verantwortungsbewusstes Handeln und nachhaltige Innovationen Vertrauen zu schaffen? Vielleicht sind es die Medien, die durch ihre Berichterstattung die öffentliche Meinung formen und den gesellschaftlichen Dialog beeinflussen. Oder ist es die Zivilgesellschaft, die durch ihr Engagement den Boden für eine offene und respektvolle Debatte bereiten muss? In dieser Debatte wollen wir beleuchten, wie wir gemeinsam aus der Krise kommen.Im Panel diskutierten:Nathanael Liminski – Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen und Chef der Staatskanzlei. Özge Kabukcu – Redaktionsleiterin vom Autorenkombinat „Migratöchter“ (SWR)Stefan Brandenburg – Chefredakteur und Leiter des WDR NewsroomEllen Heinrichs – Gründerin und Geschäftsführerin des Bonn InstituteModeriert wurde die Diskussion von Helge Matthiesen, Chefredakteur des General-Anzeiger Bonn.Die Diskussion „Verantwortung in Krisenzeiten: Wer bestimmt den gesellschaftlichen Dialog?“ wurde beim b° future festival 2024 am 05. Oktober in Bonn geführt. Du hast Lust bekommen dieses Jahr teil des b° future festival zu werden? Den Call for Participation findest du hier. Bewerbungsschluss ist der 30. April 2025.Mehr Infos zum Festival findest du hier: https://www.b-future.org/ Mit anwendungsbezogener Forschung, Veröffentlichungen, Veranstaltungen und Fortbildungen trägt das gemeinnützige Bonn Institute dem gestiegenen Bedarf der Medienbranche nach Vernetzung und Wissensaustausch im Hinblick auf konstruktive und nutzerzentrierte Ansätze im Journalismus Rechnung. Ziel ist es, den Journalismus so weiterzuentwickeln, dass er die Interessen der Menschen in den Mittelpunkt stellt – gerade vor dem Hintergrund wachsender gesellschaftlicher Herausforderungen. Den Newsletter des Bonn Institute kannst du hier abonnieren.Credits: Redaktion: Cristina Burack, Mirella Murri (Bonn Institute)Host: Mirella Murri (Bonn Institute)Produktion: AudiotexTour (audiotextour.de)Leitung: Ellen Heinrichs (Bonn Institute)Kontakt:
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