Ist das eine Blase?

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Ist das eine Blase?
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  • Ist das eine Blase?

    Wie kann unser Strom billiger werden?

    25-05-2026 | 1 u. 1 Min.
    Deutschland hat ein Stromproblem. Immer mehr Energie wird aus Wind und
    Sonne erzeugt, doch das System dahinter gerät unter Druck: Netze sind
    überlastet, Strom wird zu falschen Zeiten produziert oder verbraucht,
    und die Kosten für den Ausbau landen am Ende bei den Verbraucherinnen
    und Verbrauchern. Was müsste passieren, damit die Energiewende
    tatsächlich günstig wird für alle?

    Darüber diskutieren wir in der neuen Folge von Ist das eine Blase?, dem
    ZEIT-Wirtschaftspodcast über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Die Hosts
    Zacharias Zacharakis und Jens Tönnesmann gehen gemeinsam mit
    ZEIT-Redakteur Marc Widmann der Frage nach, warum Deutschlands
    Stromsystem als chaotisch gilt. Weshalb digitale Stromzähler plötzlich
    zum politischen Streitthema werden. Und warum viele Experten glauben,
    dass nicht ein mangelndes Angebot an Strom das Problem ist, sondern das
    System dahinter.

    Zu Gast ist Philipp Schröder, Gründer und CEO des Energieanbieters
    1komma5°. Der 42-Jährige ist einer der lautstärksten Befürworter eines
    digitalisierten Energiesystems. Schröder rechnet mit der deutschen
    Strompolitik ab – ungewöhnlich scharf für einen deutschen Manager. Die
    heutigen Verteilnetze nennt er ein „130 Jahre altes teilstaatliches
    Oligopol“, bei dem die Kosten am Ende bei allen Stromkunden landeten.
    Sein Vorwurf: Deutschland halte an einem ineffizienten System fest,
    obwohl die technischen Lösungen längst existierten.

    Und er wird noch grundsätzlicher: „Der echte Strompreis liegt bei sieben
    Cent“, sagt Schröder. Teuer werde Strom erst durch Abgaben, Umlagen und
    Netzentgelte. Seine zentrale These: Die Energiewende könnte viel
    günstiger sein, wenn Deutschland Verbrauch und Erzeugung besser
    synchronisieren würde – etwa durch intelligente Stromzähler, die Smart
    Meter. Dass Deutschland beim Ausbau so weit hinterherhinkt, sei »teuer
    und dumm«. Andere Länder hätten ihre Stromnetze längst digitalisiert,
    während hierzulande noch immer »jemand einmal im Jahr den Zähler
    abliest«. Nur wenn Stromverbrauch und Stromerzeugung endlich intelligent
    miteinander verbunden würden, könnten die Kosten sinken.

    Warum aber ist Schröder dafür, die Einspeisevergütung abzuschaffen,
    obwohl seine Kunden davon profitieren, wenn sie bei ihm neue
    Solaranlagen kaufen? Hat er vielleicht einen Hintergedanken, wenn er die
    digitale Plattform seines Unternehmens anderen Versorgern kostenlos und
    lizenzfrei zur Verfügung stellt? Und warum engagiert er sich nicht
    selbst in Politik, wenn er so viel an ihr auszusetzen hat? Auch darum
    geht es in der neuen Folge. 

    Ist das eine Blase? ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei
    Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und
    Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält:
    Geld, Macht und Gerechtigkeit.

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  • Ist das eine Blase?

    Der Vernichter (1/5): Eine Hochzeit zwischen Gut und Böse

    22-05-2026 | 58 Min.
    In Folge eins von »Der Vernichter – wie Bayer sich an Glyphosat
    verschluckte« sprechen Jens Tönnesmann und Andreas Sentker darüber, wie
    ein Kaufmann und ein Färber den Grundstein zu einem Weltkonzern legen,
    welche Rolle Heroin, die Weltkriege und der Fußball dabei spielen und
    warum die Erfindung von Aspirin gleich in mehrfacher Hinsicht ein
    Durchbruch ist.

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    Moderation und Recherche: Jens Tönnesmann und Andreas Sentker

    Produktion: Pool Artists

    Sounddesign: Joscha Grunewald

    Projektleitung DIE ZEIT: Constanze Kainz und Ole Pflüger

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  • Ist das eine Blase?

    Der Vernichter (2/5): Ein verhängnisvoller Einkauf

    22-05-2026 | 1 u. 6 Min.
    Bayer-Chef Werner Baumann leitet vor zehn Jahren die bis dahin größte
    Übernahme in der deutschen Wirtschaftsgeschichte ein. 55 Milliarden Euro
    zahlt er für den Kauf von Mosanto. Für ihn ist es ein Triumph, für
    andere eine riskante Heirat zwischen Gut und Böse.

    In Folge zwei von »Der Vernichter – wie Bayer sich an Glyphosat
    verschluckte« sprechen Jens Tönnesmann und Andreas Sentker über den
    »bösesten Konzern der Welt«.

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  • Ist das eine Blase?

    Wie bekommen wir die verdammte Bürokratie in den Griff?

    11-05-2026 | 58 Min.
    Weniger Bürokratie und weniger Gesetze, mehr Schnelligkeit und mehr
    Effizienz in der Verwaltung: Das hat Karsten Wildberger (CDU) gleich in
    seinen ersten Reden versprochen, als er vor etwa einem Jahr das Amt als
    erster Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung angetreten
    hat. Das klang gut.

    Nur: Die Menschen merken davon offenbar wenig: Laut einer
    repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov haben 66
    Prozent der Bürgerinnen und Bürger den Eindruck, der bürokratische
    Aufwand sei seit dem Amtsantritt der schwarz-roten Regierung ungefähr
    gleich geblieben. 22 Prozent der Teilnehmer der Umfrage verspüren sogar
    eine Zunahme. Und auch die Unternehmerinnen im Land klagen über langsame
    und überforderte Behörden, meldet das arbeitgebernahe Institut der
    deutschen Wirtschaft. 

    Wie also bekommen wir die verdammte Bürokratie endlich in den Griff? Und
    liegt die Lösung vielleicht woanders als gedacht: Brauchen wir nicht
    weniger Gesetze, sondern einen anderen Umgang damit? Und nicht mehr
    Mitarbeiter in den Behörden, sondern intelligente Software, die ihnen
    das lästige Aktenstudium abnimmt?

    Darum geht es in der neuen Folge von »Ist das eine Blase?«, dem Podcast
    der ZEIT über Geld, Macht und Gerechtigkeit mit den beiden Hosts Carla
    Neuhaus und Jens Tönnesmann. Zu Gast ist die Unternehmerin Ina Remmers,
    die das Nachbarschaftsportal nebenan.de aufgebaut und viele Jahre
    geleitet hat. Nun hat die 43-Jährige eine neue Mission: Mit dem
    Unternehmen Rulemapping Group wollen sie und ihre Mitgründer Gesetze
    maschinenlesbar machen und Behörden so helfen, Anträge schneller
    abzuarbeiten.

    Aber wie kann das genau gehen? Wie offen sind die Beamtinnen und Beamten
    der Republik für die Idee? Wie groß ist der Notstand in den Verwaltungen
    wirklich und wo fängt man am besten an, ihn zu beheben? Macht das alles
    überhaupt Spaß, bringt es Geld und gibt es eigentlich auch gute
    Bürokratie?

    Um diese Fragen geht es in der neuen Folge des Wirtschaftspodcasts, in
    der wir auch erklären, was Legistinnen und Legisten eigentlich tun und
    was in ihrem 300 Seiten starken Handbuch steht. Außerdem ordnet der
    ZEIT-Redakteur Miguel Helm das Ausmaß der Bürokratie ein und berichtet
    von seiner Recherche für den Artikel »Eilt sehr!«, für den er die
    deutsche Bürokratie zu verstehen versucht hat. 

    »Ist das eine Blase?« ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei
    Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und
    Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält:
    Geld, Macht und Gerechtigkeit.

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  • Ist das eine Blase?

    Kommen jetzt endlich die großen Reformen?

    27-04-2026 | 47 Min.
    Die Botschaft von Friedrich Merz war klar: »Wir werden alles
    daransetzen, Deutschlands Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs zu
    bringen«, verkündete er als frisch gewählter Bundeskanzler in seiner
    ersten Regierungserklärung im Mai 2025. Deswegen werde seine Regierung
    »investieren und reformieren«. So könne Deutschland »aus eigener Kraft
    heraus wieder zu einer Wachstumslokomotive werden, auf die die Welt mit
    Bewunderung schaut«.

    Ziemlich genau ein Jahr später ist von Wachstum wenig zu spüren – und
    die Bewunderung im Rest der Welt hält sich in Grenzen. Vergangene Woche
    erst hat die Bundesregierung ihre Wachstumsprognose für 2026 von 1,0 auf
    magere 0,5 Prozent gesenkt, woran nicht nur die Folgen des Irankriegs,
    sondern auch strukturelle Schwächen der Wirtschaft schuld sind. Und vor
    einigen Wochen haben Ökonomen bereits festgestellt, dass die neuen
    Staatsschulden verplempert und nicht investiert werden.

    Nun will die schwarz-rote Koalition aber das Reformtempo erhöhen und hat
    eine Reihe von Vorschlägen gemacht, wie sie das Gesundheitssystem, die
    Rente und das Steuersystem umbauen will. Unter anderem mit dem Ziel, die
    Steuern- und Abgabenlast für die Unternehmen und ihre Mitarbeiter zu
    senken. Kommen jetzt also endlich die großen Reformen – und können sie
    die Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs bringen?

    Darum geht es in der neuen Folge von Ist das eine Blase, dem Podcast der
    ZEIT über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Zum ersten Jahrestag der
    Koalition aus CDU, CSU und SPD diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens
    Tönnesmann und Zacharias Zacharakis gemeinsam über die aktuell
    angedachten Reformen. Dabei geht es nicht nur darum, was die
    Bundesregierung konkret vorhat und welche Vorschläge gerade kursieren,
    sondern auch darum, welche Folgen sie für die Beschäftigten und die
    Unternehmen haben könnten.

    Ist das eine Blase? ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei
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Immer montags sprechen wir über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit. Warum kann ich mir kein Haus leisten? Wie wird eine Stadt klimaneutral? Kann ich Cannabis bald im Laden kaufen? Und muss die Wirtschaft wirklich ständig wachsen? Alle 14 Tage untersuchen Carla Neuhaus, Zacharias Zacharakis und Jens Tönnesmann ein wirtschaftliches Phänomen und fragen sich: Ist das eine Blase? Oder bleibt das? Immer mit einem Gast – und einem Tier. Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT: www.zeit.de/podcast-abo
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