Ist das eine Blase?

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Ist das eine Blase?
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  • Ist das eine Blase?

    Brauchen wir den Rasenmäher für die Subventionen?

    22-06-2026 | 1 u. 1 Min.
    15 Prozent auf alles: Nach diesem Motto würden manche Politiker gerne
    staatliche Subventionen kürzen, um zum Beispiel eine Reform der
    Einkommensteuer zu finanzieren. Aber was bringt die sogenannte
    Rasenmähermethode wirklich und kann sie funktionieren? Ist es gerecht,
    alle Steuervergünstigungen und Finanzhilfen pauschal zu kürzen – und ist
    es überhaupt möglich?

    Auch ganz pauschal wird infrage gestellt, wozu Subventionen überhaupt
    gut sind, zumal auf Anhieb den wenigsten Menschen klar ist, wohin in
    Deutschland das meiste Staatsgeld fließt – und um wie viele Milliarden
    es dabei überhaupt geht. Ist es nicht riskant, an dieser Stelle zu
    sparen, während Staaten wie China ihre Unternehmen massiv bezuschussen?

    Darum geht es in der neuen Folge des ZEIT-Wirtschaftspodcasts »Ist das
    eine Blase?« Die ZEIT-Redakteurin Anne-Sophie Lang erläutert in der
    Folge, auf wie viele Milliarden sich staatliche Subventionen in
    Deutschland inzwischen belaufen, wie sehr sie gestiegen sind und warum
    etwa die Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen aktuell zur Debatte
    steht.

    »Man kann Strukturwandel nicht aufhalten«

    Die Hosts Zacharias Zacharakis und Jens Tönnesmann diskutieren außerdem
    mit dem Ökonomen Lars Feld. Feld leitet das Walter Eucken Institut an
    der Universität Freiburg und war lange Mitglied des Sachverständigenrats
    zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, von 2022 bis
    zum Bruch der Ampelkoalition 2024 beriet er außerdem den damaligen
    Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP).

    Im Gespräch beschreibt Feld, warum es so schwierig ist, die Menschen vom
    Subventionsabbau zu überzeugen, um etwa die Einkommensteuern zu senken:
    »Die, die getroffen sind, schreien laut – und die, die begünstigt sind,
    freuen sich leise«, sagt Feld. Dennoch sei es gefährlich, an
    Subventionen für Industriejobs festzuhalten, die in Deutschland wenig
    Zukunft haben. »Man kann einen Strukturwandel, der so fundamental ist,
    nicht aufhalten.« Besser sei es, wenn der Staat die Grundlagenforschung
    fördere, die Ansiedlung neuer Industrien ermögliche und Arbeitnehmer für
    neue Jobs qualifiziere.

    Außerdem erklärt Feld, warum das Walter Eucken Institut in einer Studie
    für die Stiftung Familienunternehmen die Subventionen des Bundes etwa
    dreimal so hoch ansetzt wie das Bundesfinanzministerium. Er äußert sich
    zum Steuerkonzept des DGB, das unter anderem vorsieht,
    Steuervergünstigungen bei der Erbschaftsteuer abzuschaffen. Überdies
    verrät der Ökonom, welche Subventionen aus seiner Sicht am besten gleich
    ganz gestrichen werden sollten.

    »Ist das eine Blase?« ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei
    Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und
    Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält:
    Geld, Macht und Gerechtigkeit.

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  • Ist das eine Blase?

    Müssen wir immer weiter wachsen?

    08-06-2026 | 49 Min.
    Deutschland steckt seit Jahren in einer wirtschaftlichen Schwächephase.
    Die Wirtschaft wächst kaum, Unternehmen investieren zurückhaltend, viele
    Menschen sorgen sich um ihren Wohlstand. Angesichts dieser Lage kann man
    sich fragen: Braucht unsere Gesellschaft tatsächlich immer mehr Wachstum
    – oder wäre ein Leben ohne Wachstum möglich?

    Mit dieser Frage beschäftigen wir uns in der neuen Folge von »Ist das
    eine Blase?«, dem ZEIT-Wirtschaftspodcast über Geld, Macht und
    Gerechtigkeit. Zu Gast ist der Ökonom Tom Krebs, Professor für
    Makroökonomik und Wirtschaftspolitik an der Universität Mannheim.

    Krebs hält die Vorstellung, Deutschland könne sich dauerhaft mit
    wirtschaftlicher Stagnation arrangieren, für gefährlich. Wachstum sei
    nicht bloß eine abstrakte Kennzahl für Politiker und Volkswirte, sondern
    eng mit gesellschaftlicher Stabilität verbunden. Die vergangenen Jahre
    hätten gezeigt, wie wirtschaftliche Unsicherheit das Vertrauen in
    Politik und Institutionen erschüttern könne. »Wirtschaftskrisen dieser
    Art führen auch zu politischen Krisen«, sagt Krebs.

    Doch was genau bedeutet Wachstum? Geht es nur darum, mehr Autos zu
    produzieren, mehr zu konsumieren und immer größere Umsätze zu erzielen?
    Krebs widerspricht dieser Sicht. Für ihn steht hinter der Wachstumsfrage
    vor allem die Frage nach dem gesellschaftlichen Fortschritt. Menschen
    wollten die Aussicht auf ein besseres Leben haben, argumentiert er. »Ich
    denke schon, dass die Menschen sich immer eine bessere Zukunft
    vorstellen möchten.«

    Dabei spart der Ökonom nicht mit Kritik an der aktuellen
    Wirtschaftspolitik. Deutschland führe aus seiner Sicht die falschen
    Debatten über Sozialstaat, Arbeitszeit und Bürokratie, während die
    eigentlichen Probleme ungelöst blieben. Außerdem analysieren wir mit dem
    ZEIT-Weltwirtschaftskorrespondenten Uwe Jean Heuser, wie
    Wirtschaftswachstum gemessen wird und was da überhaupt wächst.

    »Ist das eine Blase?« ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei
    Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und
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  • Ist das eine Blase?

    Wie kann unser Strom billiger werden?

    25-05-2026 | 1 u. 1 Min.
    Deutschland hat ein Stromproblem. Immer mehr Energie wird aus Wind und
    Sonne erzeugt, doch das System dahinter gerät unter Druck: Netze sind
    überlastet, Strom wird zu falschen Zeiten produziert oder verbraucht,
    und die Kosten für den Ausbau landen am Ende bei den Verbraucherinnen
    und Verbrauchern. Was müsste passieren, damit die Energiewende
    tatsächlich günstig wird für alle?

    Darüber diskutieren wir in der neuen Folge von Ist das eine Blase?, dem
    ZEIT-Wirtschaftspodcast über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Die Hosts
    Zacharias Zacharakis und Jens Tönnesmann gehen gemeinsam mit
    ZEIT-Redakteur Marc Widmann der Frage nach, warum Deutschlands
    Stromsystem als chaotisch gilt. Weshalb digitale Stromzähler plötzlich
    zum politischen Streitthema werden. Und warum viele Experten glauben,
    dass nicht ein mangelndes Angebot an Strom das Problem ist, sondern das
    System dahinter.

    Zu Gast ist Philipp Schröder, Gründer und CEO des Energieanbieters
    1komma5°. Der 42-Jährige ist einer der lautstärksten Befürworter eines
    digitalisierten Energiesystems. Schröder rechnet mit der deutschen
    Strompolitik ab – ungewöhnlich scharf für einen deutschen Manager. Die
    heutigen Verteilnetze nennt er ein „130 Jahre altes teilstaatliches
    Oligopol“, bei dem die Kosten am Ende bei allen Stromkunden landeten.
    Sein Vorwurf: Deutschland halte an einem ineffizienten System fest,
    obwohl die technischen Lösungen längst existierten.

    Und er wird noch grundsätzlicher: „Der echte Strompreis liegt bei sieben
    Cent“, sagt Schröder. Teuer werde Strom erst durch Abgaben, Umlagen und
    Netzentgelte. Seine zentrale These: Die Energiewende könnte viel
    günstiger sein, wenn Deutschland Verbrauch und Erzeugung besser
    synchronisieren würde – etwa durch intelligente Stromzähler, die Smart
    Meter. Dass Deutschland beim Ausbau so weit hinterherhinkt, sei »teuer
    und dumm«. Andere Länder hätten ihre Stromnetze längst digitalisiert,
    während hierzulande noch immer »jemand einmal im Jahr den Zähler
    abliest«. Nur wenn Stromverbrauch und Stromerzeugung endlich intelligent
    miteinander verbunden würden, könnten die Kosten sinken.

    Warum aber ist Schröder dafür, die Einspeisevergütung abzuschaffen,
    obwohl seine Kunden davon profitieren, wenn sie bei ihm neue
    Solaranlagen kaufen? Hat er vielleicht einen Hintergedanken, wenn er die
    digitale Plattform seines Unternehmens anderen Versorgern kostenlos und
    lizenzfrei zur Verfügung stellt? Und warum engagiert er sich nicht
    selbst in Politik, wenn er so viel an ihr auszusetzen hat? Auch darum
    geht es in der neuen Folge. 

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  • Ist das eine Blase?

    Der Vernichter (1/5): Eine Hochzeit zwischen Gut und Böse

    22-05-2026 | 58 Min.
    In Folge eins von »Der Vernichter – wie Bayer sich an Glyphosat
    verschluckte« sprechen Jens Tönnesmann und Andreas Sentker darüber, wie
    ein Kaufmann und ein Färber den Grundstein zu einem Weltkonzern legen,
    welche Rolle Heroin, die Weltkriege und der Fußball dabei spielen und
    warum die Erfindung von Aspirin gleich in mehrfacher Hinsicht ein
    Durchbruch ist.

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    Vollabo unter www.zeit.de/mehr-hoeren.

    Moderation und Recherche: Jens Tönnesmann und Andreas Sentker

    Produktion: Pool Artists

    Sounddesign: Joscha Grunewald

    Projektleitung DIE ZEIT: Constanze Kainz und Ole Pflüger

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  • Ist das eine Blase?

    Der Vernichter (2/5): Ein verhängnisvoller Einkauf

    22-05-2026 | 1 u. 6 Min.
    Bayer-Chef Werner Baumann leitet vor zehn Jahren die bis dahin größte
    Übernahme in der deutschen Wirtschaftsgeschichte ein. 55 Milliarden Euro
    zahlt er für den Kauf von Mosanto. Für ihn ist es ein Triumph, für
    andere eine riskante Heirat zwischen Gut und Böse.

    In Folge zwei von »Der Vernichter – wie Bayer sich an Glyphosat
    verschluckte« sprechen Jens Tönnesmann und Andreas Sentker über den
    »bösesten Konzern der Welt«.

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Immer montags sprechen wir über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit. Warum kann ich mir kein Haus leisten? Wie wird eine Stadt klimaneutral? Kann ich Cannabis bald im Laden kaufen? Und muss die Wirtschaft wirklich ständig wachsen? Alle 14 Tage untersuchen Carla Neuhaus, Zacharias Zacharakis und Jens Tönnesmann ein wirtschaftliches Phänomen und fragen sich: Ist das eine Blase? Oder bleibt das? Immer mit einem Gast – und einem Tier. Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT: www.zeit.de/podcast-abo
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