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Ist das eine Blase?

DIE ZEIT
Ist das eine Blase?
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  • Ist das eine Blase?

    Wie gefährlich wird der Erfolg der AfD für die Wirtschaft?

    14-09-2026 | 50 Min.
    Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat die AfD 43,8 Prozent der
    Stimmen geholt, obwohl der dortige Verfassungsschutz als „gesichert
    rechtsextremistisch“ einstuft. Und auch in Mecklenburg-Vorpommern, wo am
    Wochenende gewählt wird, rechnet sich die Partei gute Chancen aus. Für
    die Wirtschaft sind das keine guten Nachrichten – etwa, weil künftig
    noch mehr Fachkräfte fehlen, wenn Zugewanderte das Land verlassen
    sollen, wie es die Partei fordert. „Wenn die AfD das so umsetzen würde,
    würde das dem Land wirtschaftlich und auch in anderen Bereichen
    schaden“, sagt der Ökonom Joachim Ragnitz.

    Der stellvertretende Leiter der Dresdner Niederlassung des ifo-Instituts
    ist zu Gast in der neuen Folge von „Ist das eine Blase?“, dem
    Wirtschaftspodcast der ZEIT über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Joachim
    Ragnitz forscht nicht nur seit Jahren zur Wirtschaft in Ostdeutschland,
    er lebt auch selbst schon lange in Sachsen-Anhalt. Dass die AfD dort
    ebenso wie in Mecklenburg-Vorpommern so viel Zuspruch erfährt, erklärt
    er sich so: „Die Leute sind unzufrieden mit der allgemeinen politischen,
    wirtschaftlichen Situation.“ Ihre Wahlentscheidung sei da vor allem
    Protest gegen die etablierten Parteien. Das AfD-Programm hätten
    wahrscheinlich die wenigsten gelesen, meint Ragnitz.

    In beiden Bundesländern schwächelt die Wirtschaft. In Sachsen-Anhalt ist
    zwar über die letzten Jahrzehnte viel passiert, sagt Ragnitz. Doch mit
    der Chemie steckt die wichtigste Branche des Landes in der Krise. Der
    einzige Sektor, der boomt, sei die Gesundheitswirtschaft – getrieben
    durch den demografischen Wandel. Ein nennenswertes Wachstum generiert
    die Branche allerdings nicht. Hinzu kommen Fehler der Vergangenheit,
    sagt Ragnitz. In den Neunzigern habe das Bundesland stark über seine
    Verhältnisse gelebt und hohe Schulden gemacht – mit der Folge, dass bis
    heute das Geld für wichtige Investitionen fehlt, etwa in eine bessere
    Infrastruktur.

    In Mecklenburg-Vorpommern wiederum hängt vieles an den Werften und dem
    Tourismus, was sich beides aber an der Küste konzentriert. Auch da ist
    die Unzufriedenheit der Menschen in vielen Landesteilen groß. Zu tun
    habe der Erfolg der AfD aber auch mit der Bundespolitik, meint Joachim
    Ragnitz. Was aber heißt das für die Diskussion über das laufende
    Reformpaket? Und was muss passieren, damit die Wirtschaft wieder stärker
    wächst? Auch darum geht es in dieser Folge.

    Zu Gast bei den beiden Hosts Carla Neuhaus und Jens Tönnesmann ist neben
    dem ifo-Forscher Ragnitz der ZEIT-Kollege Marc Widmann, der über seine
    Recherchen in Sachsen-Anhalt berichtet. Sein Stück, in dem er erklärt,
    wie Unternehmer dort auf die AfD blicken, können Sie hier nachlesen.

    Ist das eine Blase? ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei
    Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und
    Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält:
    Geld, Macht und Gerechtigkeit.

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  • Ist das eine Blase?

    Müssen wir bald weniger Steuern zahlen?

    31-08-2026 | 46 Min.
    Die Steuern sollen sinken, die Menschen sollen mehr Netto vom Brutto
    haben. Deshalb wollen SPD und Union die Einkommensteuer reformieren. Vor
    allem kleine und mittlere Einkommen will die Bundesregierung entlasten.
    Eine entsprechende Reform könnte die Regierung noch diese Woche auf den
    Weg bringen.

    Das klingt gut, aber wie viel kommt am Ende wirklich bei den Menschen
    an? Das klären wir in der neuen Folge von „Ist das eine Blase?“, dem
    ZEIT-Wirtschaftspodcast über Geld, Macht und Gerechtigkeit.

    Die Einkommensteuer ist die wichtigste Steuer in Deutschland. Die
    meisten Bürgerinnen und Bürger müssen sie zahlen, sie macht etwa ein
    Drittel des Steueraufkommens aus. Allerdings sind auch die Ausgaben des
    Staates hoch. Die öffentlichen Haushalte von Bund, Ländern und Gemeinden
    weisen ein hohes Defizit auf, gleichzeitig steigen die Ausgaben etwa für
    Verteidigung und Soziales.

    „Die Regierung hat momentan kein Geld für Steuerentlastungen“, sagt der
    Ökonom Stefan Bach vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, DIW
    Berlin. Trotzdem hat Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) Entlastungen
    versprochen und will sie mit einer Steuerreform möglich machen. Wie das
    zusammenpasst, erklärt Bach, der in dieser Folge unser Gast ist. Er ist
    einer der profiliertesten Steuerexperten des Landes und sagt, Steuern
    hätten ihn schon im Studium fasziniert. Beim DIW beschäftigt er sich
    damit bereits seit über drei Jahrzehnten.

    Bach hat die Pläne für die Einkommensteuerreform der Bundesregierung
    genau analysiert und sagt: „Die Entlastung der arbeitenden Mitte fällt
    aus. Im Gegenteil haben wir sogar eine leichte Belastung in der Mitte.“
    Nur wie kommt das? Und was bringt die geplante Reform dann überhaupt
    einer Familie mit zwei Kindern? Was heißt sie für einen Single? Das
    klären wir in dieser Folge mit Stefan Bach.

    Ist das eine Blase? ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei
    Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und
    Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält:
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  • Ist das eine Blase?

    Was bringt es, wenn wir den Zivildienst wiederbeleben?

    17-08-2026 | 51 Min.
    Ob in Kitas oder Jugendeinrichtungen, Pflegeheimen oder Krankenhäusern:
    Es fehlt an Personal – und mit dem demografischen Wandel dürfte die
    Lücke weiterwachsen. Könnte es also helfen, wenn der Zivildienst im
    Falle einer Wehrpflicht reaktiviert würde? Welche ökonomischen Folgen
    hätte das? Was hätten diejenigen davon, die den Dienst leisten müssten –
    und wie denken sie überhaupt darüber?

    Darum geht es in der neuen Folge des Wirtschaftspodcasts »Ist das eine
    Blase?«, des Podcasts der ZEIT über Geld, Macht und Gerechtigkeit.
    Anlass der Debatte ist, dass das Bundesfamilienministerium sich auf eine
    mögliche Wiedereinführung des Zivildienstes vorbereitet, sollte die
    Wehrpflicht reaktiviert werden. Dafür befragte das Ministerium 23
    Verbände und Organisationen zu ihren Kapazitäten.

    Wen das Ministerium offenbar nicht befragt hat, sind diejenigen, die der
    Zivildienst betreffen würde. Das berichtet im Podcast jedenfalls Amy
    Kirchhoff. »Wir wünschen uns, dass die Jugendlichen gehört werden, die
    wissen am besten, was sie brauchen und was sie wollen«, sagt die
    Generalsekretärin der Bundesschüler*innenkonferenz. Sie persönlich
    bewerte einen zivilgesellschaftlichen Dienst positiv, sagt die
    19-Jährige, allerdings sei es viel wichtiger, zunächst Angebote zu
    verbessern, die auf Freiwilligkeit setzten.

    Zu Gast ist außerdem Joachim Rock, der Hauptgeschäftsführer des
    Paritätischen Gesamtverbandes, unter dessen Dach bundesweit mehr als
    10.000 Mitgliedsorganisationen vereint sind. Im Podcast spricht Rock
    darüber, wie groß deren Bedarf an Arbeitskräften ist. Er erklärt, warum
    er sich nicht so sehr auf die mögliche Wiedereinführung des
    Zivildienstes freut, sondern eher Bedenken hat und vor allem auf
    freiwillige Dienste setzt, die aus seiner Sicht gestärkt werden sollten.
    Rock sagt aber auch: »Wenn das kommt, dann bieten wir selbstverständlich
    die Möglichkeit an, einen solchen Zivildienst abzuleisten.«

    In der Folge sprechen die beiden Hosts auch mit Clara Suchy aus dem
    Wirtschaftsressort der ZEIT, die recherchiert hat, warum ein
    verpflichtender Ersatzdienst zu einer schrumpfenden Wirtschaftsleistung
    führen, sich aber dennoch lohnen könnte.

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  • Ist das eine Blase?

    Neuer Podcast: "Mission Kanye – ein Stadion für eine Nacht"

    08-08-2026 | 1 Min.
    Hören Sie den neuen Doku-Podcast der ZEIT unter www.zeit.de/mission und
    überall, wo es Podcasts gibt.

    Klodian Makashi soll ein Konzert des umstrittenen Rappers Kanye West in
    Albanien organisieren. Das Problem: Es gibt kein Stadion im Land, das
    groß genug ist. Seine Lösung: Dann bauen wir halt eins. Für eine einzige
    Nacht – und in zwei Monaten. 

    Zwischen Größenwahn, moralischen Fragen und Massenprotesten beginnt ein
    riskantes Mega-Projekt.

    "Mission Kanye" finden sie hier auf Apple Podcasts und hier auf Spotify.

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  • Ist das eine Blase?

    Ist die deutsche Autoindustrie am Ende?

    03-08-2026 | 49 Min.
    Die schlechten Nachrichten aus dem Autoland Deutschland nehmen kein
    Ende. Die Gewinne der Unternehmen schrumpfen. Volkswagen und BMW
    streichen mehr Stellen denn je. Mercedes fordert von seinen
    Beschäftigten, länger zu arbeiten – bei gleichem Lohn. Der Abwärtstrend
    in der wichtigsten deutschen Industriebranche hält an, nun schon seit
    mehreren Jahren. Und die Konkurrenz aus China, die den hiesigen
    Herstellern am stärksten zusetzt, wird stärker und stärker. 

    Allmählich kann man zu der Überzeugung gelangen, dass die
    Autounternehmen aus dieser Krisenspirale kaum mehr herauskommen. Zu
    vielschichtig sind die Probleme, zu groß die Herausforderungen durch
    Transformation und neue Wettbewerber. Ist die deutsche Autoindustrie
    also am Ende? Darum geht es in der neuen Folge von »Ist das eine
    Blase?«, dem Wirtschaftspodcast der ZEIT über Geld, Macht und
    Gerechtigkeit. 

    »Das ist keine normale Konjunkturdelle, sondern eine grundlegende
    strukturelle Verschiebung«, sagt der ZEIT-Wirtschaftsredakteur Max
    Hägler, der seit vielen Jahren über die Autoindustrie berichtet und in
    dieser Folge erzählt, was er bei seinen Recherchen in China über den
    wichtigsten Konkurrenten der deutschen Industrie erlebt und gelernt hat.
    »China ist kein kurzfristiger Effekt, sondern ein langfristiger Faktor
    mit Plan, Strategie und hoher Beständigkeit.«

    Im Gespräch erklärt er, wie die Autobauer in diese vertrackte Lage
    geraten sind und was ihre Probleme für die deutsche Volkswirtschaft
    bedeuten. Außerdem sprechen wir darüber, wie die Konzerne die
    Herausforderungen doch noch meistern könnten. 

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Immer montags sprechen wir über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit. Warum kann ich mir kein Haus leisten? Wie wird eine Stadt klimaneutral? Kann ich Cannabis bald im Laden kaufen? Und muss die Wirtschaft wirklich ständig wachsen? Alle 14 Tage untersuchen Carla Neuhaus, Zacharias Zacharakis und Jens Tönnesmann ein wirtschaftliches Phänomen und fragen sich: Ist das eine Blase? Oder bleibt das? Immer mit einem Gast – und einem Tier. Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT: www.zeit.de/podcast-abo
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