Ist das eine Blase?

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Ist das eine Blase?
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  • Ist das eine Blase?

    Stürzt der Irankrieg unsere Wirtschaft noch tiefer in die Krise?

    16-03-2026 | 52 Min.
    Für Donald Trump ist die Sache klar: Der Anstieg der Ölpreise ist nur
    von kurzer Dauer, schadet kaum und dient dem Weltfrieden – nur Narren
    würden das nicht verstehen, teilte er kürzlich auf seiner Plattform
    Truth Social mit. Viele Menschen haben hingegen einen anderen Eindruck,
    wenn sie tanken: Sie zahlen dort auch für einen Krieg, der im Nahen
    Osten Tod und Leid bringt, dessen Ziele nicht klar sind und dessen Ende
    bisher nicht absehbar ist.

    Eigentlich war die Hoffnung groß, dass Deutschland in diesem Jahr
    endlich aus dem wirtschaftlichen Abschwung herauskommt, der im Jahr 2022
    mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine begonnen hatte. Auch damals
    stiegen die Energiepreise stark an, auch Lebensmittel und andere
    alltägliche Produkte und Dienstleistungen wurden sprunghaft teurer. Die
    hohe Inflation hielt sich über Monate.

    Wie einschneidend sind die Konsequenzen dieses Mal? Welche Folgen hat
    der Ölschock für Deutschland? Wie treiben die Energiepreise die
    Inflation insgesamt, wie sehr stürzen sie die Wirtschaft noch tiefer in
    die Krise? Was bleibt vom vorausgesagten Wachstum von einem Prozent
    gegenüber 2025 in diesem Jahr noch übrig? Welche Folgen hat der Schock
    für die Weltwirtschaft und wo sind seine Spuren schon jetzt besonders
    spürbar?

    Darum geht es in dieser neuen Folge von Ist das eine Blase?, dem
    ZEIT-Wirtschaftspodcast über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Zu Gast ist
    Gabriel Felbermayr, der kürzlich in den Sachverständigenrat zur
    Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung berufen wurde und im
    Podcast auch dazu Stellung nimmt, wie er seine Rolle dort ausüben will.
    Die Außenwahrnehmung der sogenannten Wirtschaftsweisen sei in den
    vergangenen Jahren "nicht ideal“ gewesen, sagt Felbermayr, er wolle dazu
    beitragen, das zu ändern.

    Felbermayr sagt, der Krieg im Nahen Osten mache ihn "sehr nervös“, und
    zwar in erster Linie die Zerstörung und der Tod. Aber auch die
    ökonomischen Folgen seien nicht zu unterschätzen: Die steigenden
    Energiepreise hätten auch das Potenzial, "die Weltwirtschaft zu
    beschädigen“, sagt Felbermayr. Mit Blick auf Deutschland könne "bis zu
    einem halben Prozentpunkt Wachstum wieder weg sein“, erklärt der Ökonom.
    "Damit ist von dem prognostizierten Aufschwung zwar noch etwas übrig. Es
    ist nicht so, dass dann die Rezession käme, aber das wäre nur eine sehr
    kleine Wachstumsrate nach oben.“

    Felbermayr weist außerdem darauf hin, dass die Folgen sozial sehr
    ungleich verteilt seien: "Die Supermarktkassiererin, die weit einpendeln
    muss, ist ganz anders betroffen als ein Journalist, der mit dem Fahrrad
    aus dem netten Vorort in die Stadt fährt und keine teuren Energie-Kosten
    hat.“

    In dem Podcast erläutert Felbermayr auch, welche Politik nun vonnöten
    ist und was beispielsweise davon zu halten ist, dass Tankstellen ihre
    Preise nur noch einmal täglich anheben dürfen. Zu Gast ist außerdem
    Kolja Rudzio, der stellvertretende Leiter des Wirtschaftsressorts der
    ZEIT, der sich zuletzt intensiv mit den Folgen des Ölschocks beschäftigt
    hat. 

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  • Ist das eine Blase?

    Wie entlasten wir die Mittelschicht?

    02-03-2026 | 47 Min.
    CDU und SPD wollen die Mittelschicht bei der Steuer entlasten. So hatten
    sie es sich auch in den Koalitionsvertrag geschrieben. Doch wie das
    genau gehen soll, darüber streiten die Regierungsparteien. Die CDU will
    erreichen, dass der Spitzensteuersatz in Höhe von 42 Prozent erst ab
    80.000 Euro greift. Bislang ist das ab 69.879 Euro der Fall. Die SPD
    will dabei aber nur dann mitgehen, wenn der Spitzensteuersatz
    gleichzeitig steigt, nämlich auf 47 Prozent. Das wiederum lehnt die CDU
    ab. 

    Doch sind die Ideen der beiden Parteien überhaupt sinnvoll? Oder gäbe es
    nicht bessere Wege, um Geringverdiener und Mittelschicht zu entlasten?
    Darum geht es in dieser neuen Folge von "Ist das eine Blase?", dem
    Wirtschaftspodcast der ZEIT über Geld, Macht und Gerechtigkeit.
    Eingeladen haben die beiden Hosts Carla Neuhaus und Zacharias Zacharakis
    dafür Nadja Dwenger. Sie ist Professorin für Finanzwissenschaft an der
    Universität Hohenheim und sagt: Wir haben durchaus ein
    Gerechtigkeitsproblem, das betrifft aber gar nicht so sehr die Steuer –
    sondern vor allem die Sozialabgaben. Denn die belasten Geringverdiener
    überproportional stark. 

    Ebenda müsste man ihrer Auffassung nach auch ansetzen. "Man muss sich an
    der Stelle ehrlich machen", sagt Dwenger, "und aufhören, Dinge aus den
    Sozialkassen zu finanzieren, die nicht finanzierbar sind." Was sie damit
    konkret meint und wie sich die Sozialabgaben senken ließen, wo für
    Pflege, Gesundheit und Rente doch in den nächsten Jahren noch sehr viel
    mehr Geld gebraucht wird, erläutert sie in dieser Folge. Auch ordnet sie
    die Pläne von SPD und Union ein. Und sie erklärt, wen Ökonomen in
    Deutschland überhaupt zur Mittelschicht zählen – und warum Kanzler
    Friedrich Merz definitiv nicht dazu zählt.

    Mit dabei ist in dieser Folge außerdem Roman Pletter, Ressortleiter
    Wirtschaft bei der ZEIT. Er ordnet ein, warum die Politik die
    Einkommensteuer überhaupt reformieren will. 

    "Ist das eine Blase?" ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei
    Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und
    Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält:
    Geld, Macht und Gerechtigkeit.

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  • Ist das eine Blase?

    Ist der Arbeitsmarkt kaputt?

    16-02-2026 | 1 u. 7 Min.
    Ein Gefühl galt in Deutschland lange Zeit als vergessen: der ängstliche
    Blick auf den Arbeitsmarkt. Seit gut einem Jahrzehnt mussten meist nicht
    die Beschäftigten um ihren Arbeitsplatz fürchten, viel mehr hatten die
    Unternehmen große Mühe, überhaupt geeignetes Personal zu finden.
    Fachkräftemangel, gar allgemeiner Arbeitskräftemangel war das Problem.
    Jetzt aber scheint sich der Arbeitsmarkt zu drehen.

    Drei Millionen Arbeitslose, Stellenabbau in vielen Unternehmen und eine
    anhaltende Wirtschaftskrise – das sind die Nachrichten, die viele
    Menschen umtreiben. Gleichzeitig durchläuft der Arbeitsmarkt eine
    Neuausrichtung. Berufsanfängern fällt der Einstieg schwerer, selbst
    Hochqualifizierte müssen momentan länger neue Stellen suchen. Die
    Unternehmen klagen über viel zu hohe Kosten und Sozialabgaben. Auch der
    Faktor KI spielt eine immer wichtigere Rolle. Ist der deutsche
    Arbeitsmarkt kaputt?

    Darüber diskutieren wir in dieser neuen Folge von Ist das eine Blase?,
    dem ZEIT-Wirtschaftspodcast über Geld, Macht und Gerechtigkeit.
    Eingeladen haben wir dazu die Arbeitswissenschaftlerin Katharina Hölzle,
    Leiterin des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation
    IAO in Stuttgart. Klare Worte findet die Forscherin für die Forderung
    des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) nach einer Stunde
    Mehrarbeit, um die Konjunktur anzukurbeln. "Was für ein Quatsch“, sagt
    Hölzle, "nur weil wir alle eine Stunde mehr vor dem Computer sitzen,
    heißt das nicht, dass es der deutschen Wirtschaft besser geht.“ 

    Mit Blick auf die Debatte darum, ob die Deutschen zu wenig arbeiten,
    sagt sie: "Wenn man es wirklich runterrechnet und schaut, wie es auch
    mit den Überstunden aussieht, kann man nicht pauschal sagen, die
    Deutschen sind faul.“ Gibt es also überhaupt zu viel Teilzeit, zu viele
    Krankmeldungen, zu viel Faulheit in Deutschland? Brauchen wir eher
    andere Rahmenbedingungen für die Arbeit als einfach mehr davon? Wird KI
    uns wirklich Jobs wegnehmen – oder macht sie uns vielleicht so viel
    produktiver, dass die hohen Lohnnebenkosten am Ende gar kein Problem
    mehr sind? 

    Zu Gast ist außerdem die ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Tina Groll, die
    sich die Details und Zahlen des Arbeitsmarktes für uns genauer angesehen
    hat und erklärt, wie schlimm die Lage wirklich ist und wo die Sorgen um
    den Jobverlust am größten sind. 

    Ist das eine Blase? ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei
    Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und
    Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält:
    Geld, Macht und Gerechtigkeit.

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  • Ist das eine Blase?

    Eine Ankündigung

    10-01-2026 | 3 Min.
    In einigen Tagen werden wir das Archiv von "Ist das eine Blase?" und
    vielen weiteren Podcasts der ZEIT exklusiv für unsere Abonnenten
    zugänglich machen.

    Die drei aktuellsten Folgen bleiben kostenlos und frei verfügbar. Alle
    älteren Folgen können Sie künftig mit einem Digital- oder Podcastabo der
    ZEIT hören, unter www.zeit.de/wirtschaftspodcast, auf Apple Podcasts
    oder Spotify.

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    Euro im Monat. Sie erhalten damit nicht nur Zugriff auf das komplette
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    Sein langer Weg zur Macht" hören.

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  • Ist das eine Blase?

    Kann man reich werden mit KI-Investments?

    13-11-2023 | 57 Min.
    Milliardensummen fließen in KI-Startups, aber manche haben nicht mal ein
    Produkt. Der Investor Adrian Locher warnt: Da ist ganz viel Unsinn
    draußen unterwegs.

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Immer montags sprechen wir über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit. Warum kann ich mir kein Haus leisten? Wie wird eine Stadt klimaneutral? Kann ich Cannabis bald im Laden kaufen? Und muss die Wirtschaft wirklich ständig wachsen? Alle 14 Tage untersuchen Carla Neuhaus, Zacharias Zacharakis und Jens Tönnesmann ein wirtschaftliches Phänomen und fragen sich: Ist das eine Blase? Oder bleibt das? Immer mit einem Gast – und einem Tier. Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT: www.zeit.de/podcast-abo
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