„Ein Mann ist keine Altersvorsorge.“ Dieses Credo von Helma Sick ist heute aktueller denn je. Brigitte beginnt das Interview mit der Grande Dame der Finanzberatung und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes mit einem schamhaften Geständnis. Und schon sind wir mittendrin in Helmas Lebensthema: der finanziellen Unabhängigkeit von Frauen. Auch Stephan kennt viele Fälle, wo der Mann am Steuerrad der Finanzen sitzt. Schicksal? Nicht für Helma. Sie ermuntert Frauen jeden Alters, das Ruder selbst in die Hand zu nehmen. Und zitiert Simone de Beauvoir: „Frauen, die nichts fordern, bekommen das, was sie fordern, nämlich nichts."
Raus aus der Opferrolle: Das war auch immer Helmas Haltung. Sie gibt uns tiefe Einblicke in ihre bewegende Lebensgeschichte, von einer traumatischen Kindheit über die Leitung eines Frauenhauses, der Gründung ihrer Beratungsfirma „Frau & Geld“ bis hin zu ihrem späten Glück in einer Seniorenresidenz. In dieser Episode erfahrt Ihr, warum es für einen Ehevertrag fast nie zu spät ist, weshalb Lebensfreude die beste Rendite ist und wie man es schafft, im Alter „mit leichtem Gepäck“ zu reisen.
Eine Folge, die Mut machen soll, die eigene Freiheit konsequent zu planen!
Kapitelübersicht
05:20 Die Rückkehr der „Tradwives“ und die Sehnsucht der jungen Leute
16:00 Die Rentenfalle: Warum West-Frauen oft nur 830 € Rente bekommen und was wir von Ost-Biografien lernen können.
18:30 Geld und Liebe: Warum Frauen endlich fordern müssen und wie man Rentenlücken ausgleicht.
22:00 Ehegattensplitting – Wie es Frauen schadet
27:00 Scheidung mit Schmerz – aber ohne finanzielles Desaster
27:40 Ein Blick zurück: Einschneidene Erlebnisse in der Kindheit und im Frauenhaus
39.50 Mit der Perücke zur Bewerbung
44.00 Rettung durch Therapie
55:00 Gründung der Agentur „Frau & Geld“: gegen alle Widerstände zum Erfolg
01:09:30 Wie gutes Älterwerden gelingt
01:16:00 Eine starke Stimme, die liebevoll schimpft
01:20:40 Premiere Bundesverdienstkreuz, Schmetterlinge im Bauch und vom Privileg, nichts mehr beweisen zu müssen.
Zitate und Redewendungen
• „Frauen, die nichts fordern, bekommen das, was sie fordern, nämlich nichts.“ (Simone de Beauvoir).
• „Alter ist das große Privileg, dass man nichts mehr zu beweisen hat.“ (Virginia Woolf).
• „Es reicht völlig aus, eine ausreichend gute Mutter zu sein.“ (Donald Winnicott)
Referenzen
„Ein Mann ist keine Altersvorsorge“, Helma Sick und Renate Schmidt, 2015
„Väter als Täter“, Barbara Kavemann und Ingrid Lohstätter, 1984
„Endlich ich! Wie wir mit 60 anfangen, unser bestes Leben zu leben“, Brigitte Huber und Anne-Bärbel Köhle, 2025
◦ „Ein Zimmer für sich allein“, Virginia Woolf, 1929
◦ „Lebenslinien“ (Dokumentarfilm über Helma Sick, Bayerisches Fernsehen).
◦ Shell Jugendstudie (aktuelle Ergebnisse zu Rollenbildern).
◦ Brigitte-Studie „Frauen auf dem Sprung“ (mit Jutta Allmendinger).
◦ Gleichstellungsberichte der Bundesregierung
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